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Hotel-Landgasthof
zum Adler
Schwarze
Kunst in Staufen Die Umtriebe des Doktor Faust
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Adler
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| Regio-Tour
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Doktor
Faust
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Habe
nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider
auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da
steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor; Heiße
Magister, heiße Doktor gar, Und ziehe schon an die zehen
Jahr Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an
der Nase herum - Und sehe, dass wir nicht wissen können! Das
will mir schier das Herz verbrennen. Zwar bin ich gescheiter
als alle die Laffen, Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen; Mich
plagen keine Skrupel noch Zweifel Fürchte mich weder vor
Hölle und Teufel.
J.W.Goethe, Faust,
Der Tragödie
erster Teil
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Im
Gasthaus zum Löwen in Staufen Breisgau, soll Faust sein unseliges
Ende gefunden haben.
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Die
Legende von Faust's Ende
Anno 1539 ist im Leuen zu Staufen
Doctor Faustus so ein wunderbarlicher
Nigromanta gewesen elendiglich gestorben
und es geht die Sage der obersten Teufel
einer der Mephistopheles, den er in seinen
Lebzeiten lang nur seinen Schwager genannt,
habe ihm, nachdem der Pakt von 24 Jahren
abgelaufen das Genick abgebrochen und
seine arme Seele der ewigen Verdammnis
überantwortet
Inschrift
von Fritz Geiges am Gasthaus zum Löwen Restauriert
im Jahre 2001
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| Inhalt
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"Zeitgenössisches"
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Das
älteste Faust-Buch wurde 1587 von Johann Spies in Frankfurt
am Main herausgebracht
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| Inhalt
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Goethe
und Faust als Alchemisten
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Alchemie
in Goethes Dichtung

Faust
im Alter, zeitgenössische Darstellung
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Mein
Vater war ein dunkler Ehrenmann, Der über die Natur und
ihre heil'gen Kreise, In Redlichkeit, jedoch auf seine Weise, Mit
grillenhafter Mühe sann; Der in Gesellschaft von Adepten, Sich
in die schwarze Küche schloß Und, nach unendlichen
Rezepten, Das Widrige zusammengoß.
Da ward ein roter
Leu, ein kühner Freier, Im lauen Bad der Lilie vermählt, Und
beide dann auf offnem Flammenfeuer Aus einem Brautgemach ins
andere gequält.
Erschien darauf mit bunten Farben Die
junge Königin im Glas, Hier war die Arznei, die Patienten
starben, Und niemand fragte: Wer genas?
So haben wir mit
höllischen Latwergen In diesen Tälern, diesen Bergen Weit
schlimmer als die Pest getobt. Ich habe selbst den Gift an Tausende
gegeben: Sie welkten hin, ich muß erleben, Das man die
frechen Mörder lobt.
J.W.Goethe, Faust Der Tragödie
erster Teil, Osterspaziergang, Faust zu Famulus Wagner
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Goethe
der Alchemist
 Destillationsprozess
- Auschnitt aus einer Schrift des 14.Jahrhunderts
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Was
die Welt im Innersten zusammenhält
Goethe fasste sich zu seinen
Lebzeiten als einen Universalgelehrten auf, der sich
als studierter Jurist mit Alchemie, Chemie, Antomie,
Zoologie, Botanik und Mineralogie befasste. Die von
ihm verfasste Farbenlehre war in seinen Augen seine
wichtigste wissenschaftliche Leistung. Allerdings erlangte
er trotz 40 jähriger Forschung nicht damit seinen Ruhm, sondern mit seinem dichterischen
Werk.
Mit
alchemistischen und an der wissenschaftlichen Chemie orientierten Experimenten versuchte der
stark belesene Goethe wie seine Vorbilder im ausgehenden
Mittelalter und der Renaissance zu verstehen, "Was
die Welt im Innersten zusammenhält".
Angeblich
soll er in jungen Jahren nach einer schweren fiebrigen Erkrankung, die
sich mit Chinin nicht heilen liess, und der darauf folgenden
Heilung durch eine salzige Wundermedizin, die ihm sein
Hausarzt verabreichte, auf das Studium der alchemistischen
Literatur gestürzt und diese verinnerlicht haben.
Die
Interessen am Mystischen und seine chemischen-alchemistischen
Kenntnisse spiegeln sich an vielen Stellen seines dichterischen
Werkes wider, wie etwa im "Zauberlehrling"
oder seinem Hauptwerk "Faust".
Der in Friedrike Brion Verliebte hielt
sich häufiger
in Sesenheim im Elsass auf und muss dort auch vom Tode
Fausts in Staufen und der
Faustsage gehört haben und ihn als alchemistisch
Interessierten zu seiner Dichtung "Faust"
inspiriert haben.
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Faust
der Alchemist

Schwarze
Kunst im Zeichen knapper Kassen im Grenzbereich der
Hexerei
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Schwarze
Kunst für Landesherren
Nach
dieser Sage soll der reisende Schwarzkünstler Johann
Faust vom
damaligen Herren Anton von Staufen engagiert worden
sein, um mit der Herstellung von Gold den defizitären Haushalt wieder auszugleichen.
Um
unedlen Münzen in edle Goldmünzen umzuwandeln,
wurden Küpfermünzen mit Zink, Natronlauge
und Feuer zu behandelt. Allerdings wurde die Münze
nicht in Gold umgewandelt, sondern erhielt nur eine
glänzende Oberfläche aus Messing. Dennoch
soll mancher geldbedürftige Schlossherr auf diese und
ähnliche Tricks hereingefallen
sein und hat reisende Alchemisten in Brot und Lohn
versetzt. Allerdings musste mancher Alchemist schon
nach kurzer Zeit wieder die Flucht antreten, anderen
wurde eingekerkert oder ihr Leben auf unnatürliche
Weise verkürzt.
Der
Sage nach soll Faust mit dem Teufel einen Pakt eingegangen
sein. Nach Ablauf dieser Zeit soll dieser ihm allerdings
das Genick umgedreht und damit zu Tode gebracht haben.
Im Aberglauben wurde
Unbekanntes mystifiziert und mit dem Teufel und Hexerei
in Verbindung gebracht. Zu Faust's Lebzeiten, der Zeit der Renaissance,
gab es allerdings
noch immer die Hexenverbrennungen, der berühmt berüchtigte
Hexenhammer, das Buch zur peinlichen Befragung von Zauberern
und Hexen, erschien als Johann Faust noch ein Kind war
und wurde fast 200 Jahre lang mit insgesamt 29 Auflagen gedruckt.
Da die Alchemisten aber
häufig
für den verschuldeten Gebietsherrscher im Verborgenen
arbeiteten,
standen sie unter dem besonderen Schutz des Patrons, und wurden
nicht wegen Zauberei oder Hexerei belangt.
Entgegen
landläufiger Meinung waren
zu dieser Zeit Hexenprozesse
eine Angelegenheit der weltlichen
Gerichte und nicht der Kirche.
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Geheimwissenschaft

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Alchemie
war Geheimwissenschaft, verquickt mit Aberglauben,
Magie und Astrologie. Die neuen Möglichkeiten,
die der Buchdruck mit sich brachte, trugen auch dazu
bei, dass sich diese "Schwarze Kunst" ausbreiten
konnte.
Der oben zeitgenössisichen
abgebildeten Darstellung des Zauberkreises, in dessen
Zentrum sich Faust bei der Beschwörung des Teufels
befinden soll,
bestand aus den Planetenzeichen,
Sonne, Mond, Jupiter, Merkur, Mars, Venus, Saturn und
den zwölf Sternzeichen. Die Zeichen für die vier klassischen
aristotelischen Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft sind in dieser
Abbildung nicht zu finden. Interessanterweise befindet
sich
das Kruzifix rechts am Rande oberhalb des Teufels wie
eine Verbindung der darüber befindlichen Zauberbücher
zur Zeremonie.
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Ende
eines Alchemisten

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Was nicht erklärt
werden kann, wird zur Sage.
Weil
im Volksglauben der Schwefelgestank
immer mit dem Teufel in Zusammenhang gebracht wurde,
ist bei
Fausts Tod in Staufen mit Sicherheit davon auszugehen, dass
der reisende Alchemist Faust bei einem alchemistischen Experiment
durch eine Explosion ums Leben gekommen ist, weniger durch
die direkte Hand des Teufels.
Faust
soll dieser Sage nach in Staufen im Breisgau ums Leben
gekommen sein,
Der Staufener Photograph und Autor Leif Geiges versucht in seinem Buch "Faust's Tod
in Staufen" dafür einen Beweis zu liefern.
Die Bewertung seiner Beweiskette lässt allerdings nur den Schluss
zu, dass es im Rahmen des Wahrscheinlichen ist, dass
ein Schwarzkünstler, wahrscheinlich der in Knittlingen
geborende fahrende Scholast Johann Faust, in Diensten des verschuldeten
Herren
von Staufen stand. Mit allergrösster Wahrscheinlichkeit hat ihn
dann sein Schicksal zwischen 1537 und 1540
in Staufen beim Ausüben der "Scharzen
Kunst" ereilt. Endgültig beweisen lässt es sich aber
nicht, aber auch nicht widerlegen
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| Inhalt
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Metallzeichen
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Zuordnung
von Metallen zu den Planeten und ihren Zeichen
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Sonne
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Gold
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Mond
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Silber
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Jupiter
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Zinn
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Merkur
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Quecksilber
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Mars
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Eisen
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Venus
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Kupfer
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Saturn
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Blei
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| Inhalt
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Das
alchemistische Experiment in Goethes Faust
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Das
alchemistische Experiment aus Goethes Faust

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Vom
"Roten Leu" zur "Jungen
Königin"
Faust
beschreibt in seinem Gespräch mit seinem "Zauberlehrling"
Wagner ein typisch alchemistisches Experiment seines
Vaters, um aus
dem gelben Schwefel und und dem silbrig glänzenden
Quecksilber Gold zu machen. Andere Auffasungen interpretieren
diesen Abschnitt missverständlicherweise so, dass der
Vater von Faust Arzt gewesen
sei. Es ist dann aber davon auszugehen, dass der
alchemistischen Hintergrund
nicht bekannt ist. Vielfach wurde im Mittelalter
"Heilkunst" als Mischung aus Magie, Astrologie,
Quacksalberei und anderem Hokuspokus auch von fahrenden
Scholasten auf dem Jahrmarkt ausgeübt.

Grundlage dieser Verse
war die auch Goethe bekannte Quecksilber-Schwefel-Theorie,
dabei repräsentiert das Quecksilber die Prinzipien
"Feucht" und "Kalt", der Schwefel
die gegensätzlichen Prinzipien "Trocken" und "Warm".
Das
Endziel aller Transmutationen aus dem Gegensätzlichen
sollte das "Vollkommene" sein, das Gold als
edelstes Metall, der "Stein der Weisen" und
das "Elixier der ewigen Jugend" und die Schaffung
des künstlichen vollkommenen Lebens, eben des "Homunculus".
Auch heute sind das wieder aktuelle Probleme nur in
einer ganz anderen, viel grösseren Dimension.
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Das
reale Experiment
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Vom
Quecksilber und Schwefel zum
Zinnober
Der "Rote Leu" (Der
Löwe Schwefel, als Vorstufe für das Gold)
und der "Kühne Freier" (Der Adler Quecksilber,
Adler als Vorstufe des Silbers)
werden vermischt und gehen durch Wärmeanwendung
eine chemische Bindung ein, Quecksilbersulfid (HgS),
das durch Fortsetzung Wärmeanwendung zu Zinnober
mit einer leuchtend roten Farbe sublimiert und am kälteren
Retortenhals
niederschlägt. Meistens ist die Farbe des Zinnobers in diesem
Experiment erst nach Verreiben des Sublimats in seiner
Schönheit
erkennbar.
Dieses
Experiment lässt sich schon mit einem normalen
Chemiekasten mit zwei Reagenzgläsern, die mit jeweils
einem durchbohrten Stopfen versehen sind und einem geknickten
Glasrohr als Verbindung nachvollziehen, sollte aber
wegen der Giftigkeit des Quecksilbers nur unter einem
Abzug gemacht werden.
Das Experiment lässt
sehr gut das grillenhafte Treiben
der Alchemisten des Mittelalters
erkennen.
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| Inhalt
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Zeittafeln
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Personen
am Übergang des Mittelalters zur Renaissance
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1394
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Johannes
Gutenberg
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geboren
in Mainz
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1445
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Johannes
Gutenberg
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Buchdruck
mit beweglichen Lettern
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1468
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Johannes
Gutenberg
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gestorben
in Mainz
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1480
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Johann
Georg Faust
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geboren
in Knittlingen
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1483
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Martin
Luther
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geboren
in Eisleben
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1487
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Jakob
Sprenger + Heinrich Institoris
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Hexenhammer
(Malleus maleficarum)
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1510
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Heinrich Cornelius Agrippa
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Alchemistische Schrift "De
Occulta Philosophia"
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1517
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Martin
Luther
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Anschlag
der 95 Thesen
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1539
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Johann
Georg Faust
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gestorben in Staufen
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1548
|
Martin
Luther
|
gestorben
in Eisleben
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1552
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Nostradamus
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Prophezeiungen
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1557
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Jörg
Wickram
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Rollwagenbüchlein
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1587
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Johann Spies
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Erstes
Faust-Buch
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Stationen
in Doktor Fausts umtriebigem Leben
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1507
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Kreuznach
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Schulmeister
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1517
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Kloster
Maulbronn
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Goldmachen
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1520
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Bamberg
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Astrologe
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1528
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Kloster
Rebdorf bei Eichstätt
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Johanniterkomtur
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1532
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Fürth
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Schwarzkünstler
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1539
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Worms
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Wahrsager,Schwarzkünstler
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1540
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Staufen
in Breisgau
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Schwarzkünstler
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Alchemie am Übergang zur wissenschaftlichen Chemie
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1669
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Henning
Brand
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Entdeckung
des Elementes Phosphor
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1709
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Johann
Friedrich Böttger
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Porzellan
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| Inhalt
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Quellen
und Hinweise zu Johann Georg Faust
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1507
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Trithemius
erwähnt in einem Brief an Johann Virdung den Dr.
Faust
"Jener
Mensch, über welchen du mir schreibst, Georg Sabellicus,
welcher sich den Fürsten der Nekromanten zu nennen
wagte, ist ein Landstreicher, leerer Schwätzer
und betrügerischer Strolch, würdig ausgepeitscht
zu werden, damit er nicht ferner mehr öffentlich
verabscheuungswürdige und der heiligen Kirche feindliche
Dinge zu lehren wage.
Denn was sind die Titel, welche
er sich anmaßt, Anzeichen des dümmsten und
unsinnigsten Geistes, welcher zeigt, daß er ein
Narr und kein Philosoph ist! So machte er sich folgenden
ihm konvenierenden Titel zurecht. Magister Georg Sabellicus
Faust der Jüngere, Quellbrunn der Nekromanten.
Astrolog, Zweiter der Magier, Chiromant, Aeromant, zweiter
in der Hydromantie. Siehe die törichte Verwegenheit
des Menschen: Welcher Wahnsinn gehört dazu, sich
die Quelle der Nekromantie zu nennen? Wer in Wahrheit
in allen guten Wissenschaften unwissend ist, hätte
sich lieber einen Narren denn Magister nennen sollen.
Aber mir ist seine Nichtswürdigkeit nicht unbekannt. Als ich im vorigen Jahre aus der Mark Brandenburg zurückkehrte,
traf ich diesen Menschen in der Nähe der Stadt
Gelnhausen an, woselbst man mir in der Herberge viele
von ihm mit großer Frechheit ausgeführte
Nichtsnutzigkeiten erzählte. Als er von meiner
Anwesenheit hörte, floh er alsbald aus der Herberge
und konnte von niemanden überredet werden, sich
mir vorzustellen....
Als ich mich später
in Speyer befand, kam er nach Würzburg und soll
sich in der Gegenwart vieler Leute mit gleicher Eitelkeit
gerühmt haben...
In den Fasten dieses Jahres
kam er nach Kreuznach, wo er sich in gleicher großsprecherischer
Weise ganz gewaltiger Dinge rühmte und sagte, dass
er in der Alchimie von allen, die je gewesen, der Vollkommenste
sei und wisse und könne, was nur die Leute wünschten.
Während dieser Zeit war die Schulmeisterstelle
in gedachter Stadt unbesetzt, welche ihm auf Verwendung
von Franz von Sickingen, dem Amtmann deines Fürsten,
einem nach mystischen Dingen überaus gierigen Manne,
übertragen wurde. Aber bald darauf begann er mit
Knaben die schändlichste Unzucht zu treiben und
entfloh, als die Sache ans Licht kam, der ihm drohenden
Strafe. Das ist es, was mir nach dem sichersten Zeugnis
von jenem Menschen feststeht, dessen Ankunft du mit
so großem Verlangen erwartest...
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1517
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Faust hält sich im Kloster Maulbronn auf,
engagiert
von dem durch extreme Bautätigkeit verschuldeten
Abt Johann Entenfuß, um Gold zu machen. Entenfuß
wird seines Amtes enthoben und aus dem Konvent ausgeschlossen,
später aber als einfacher Mönch wieder aufgenommen.
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1520
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Der Bischof von Bamberg zahlt dem Doktor Faust 20 Gulden
für
ein Geburtshoroskop.
Faust hat am Hofe des
Bischofs die geschätzte und hochbelohnte Funktion
eines Astrologen inne, der das Horoskop zu stellen versteht
und hier den Titel "Doktor" trägt. Faust
zieht als fahrender Scholast, d.h. als Studierter ohne
feste Anstellung, durch die Lande und verdient seinen
Lebensunterhalt mit allerlei gesuchten Künsten.
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1528
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Der Prior des Klosters Rebdorf bei Eichstätt,
Kilian Leib, empfängt
den Doktor Faust,
welcher sich als Johanniterkomtur
ausgibt. Faust wird im gleichen Jahr wegen Wahrsagerei
aus Ingolstadt verbannt.
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1532
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Faust hält sich in Fürth auf.
Seine
Bitte um Geleit nach Nürnberg wird vom Rat der
Reichsstadt abgelehnt, er wird als Sodomit und Nigromant
bezeichnet.
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1533
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Luther
erwähnt in zwei Tischgesprächen Faust
Faust
wird in diesen Gesprächen wegen seiner Umtriebe
und der Verhöhnung der Kirche als Zauberer und
Verbündeter des Teufels gebrandmarkt.
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1534
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Horoskop für Ulrich von Hutten
Auftragshoroskop
für eine Expedition nach Südamerika
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1539
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Philipp Begardi, Stadtphysikus von Worms, erwähnt
Faust in einem Büchlein
Faust,
angeblich genauso berühmt wie Theophratus(Paracelsus),
soll mit seinen hochtrabenden Versprechen viele Leute
betrogen haben...
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1540
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Johann Georg Faust stirbt
in Staufen im Breisgau,
möglicherweise
eines unnatürlichen Todes. Es bilden sich bald
zahlreiche Legenden.
"Es ist auch umb die
Zeit der Faustus zu oder doch nit weit von Staufen,
dem Stetlin im Breisgau, gestorben. Der ist bei seiner
Zeit ein wunderbarlicher Nigromanta gewest, als er bei
unsern Zeiten hat mögen in deutschen Landen erfunden
werden, der auch sovil seltzamer Hendel gehapt hin und
wider, das sein in vil Jaren nit leuchtlichen wurt vergessen
werden.
Ist ain alter Mann worden und, wie man sagt,
ellengclichen gestorben. Vil haben allerhandt Anzeigungen
und Vermuetungen noch vermaint, der bös Gaist,
den er in seinen Lebzeiten nur sein Schwager genannt,
hab ine umbbracht. Die Buecher, die er verlassen, sein
dem Herren von Staufen, in dessen Herrschaft er abgangen,
zu handen worden, darumb doch hernach vil Leut haben
geworben und daran meins Erachtens ein sorgclichen und
ungluckhaftigen Schatz und Gabe begert..."
"Derselbig ist nach vilen wunderbarlichen sachen,
die er bei seinem leben gibt, darvon auch ein besonderer
tractat wer zu machen, letztlich in der herrschaft Staufen
im preisgaw in großem Alter vom bösen Gaist
umgebracht worden..."
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Faust in der
Renaissance-Literatur
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1587 - "Historia
von Jahann Fausten", Johann Spies, erschienen in
Frankfurt 1599 - "Das Ärgerliche
Leben Johannis Fausti", Georg Rudolf Widmann, 1674
- Neuauflage, erweitert von Johann Nikolaus Pfitzer,
Nürnberg
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Hinweise
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Zimmerische
Chronik
Urkundlich berichtet von
Graf Froben Christof von Zimmern, gestorben 1567, und seinem Schreiber Johannes Müller,
gestorben 1600.
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Johannes
Gast aus Breisach,
Zeitgenosse, berichtet
von Fausts "teuflischen Künsten"
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Tagebücher
und Tischgespräche
Johannes
Gast wurde um 1500 in Breisach
geboren, besuchte hier unter
Valentin Wickram, einem Verwandten
des berühmten Theologen
Johannes Geiler von Kaysersberg,
die Schule und studierte anschließend
in Frankfurt am Main, Frankfurt
an der Oder, Mainz, Straßburg,
Breslau, Budapest und Wien.
Ab
1522 war er in Basel Schüler
des Reformators Johannes Oecolampad,
dessen Vorlesungen und Predigten
er durch Aufzeichnungen der
Nachwelt überlieferte.
Von 1529 bis zu seinem Tod war
er Diakon an der St. Martinskirche
Basel und berühmt für
seine Busspredigten, die er
auch im Basler Münster
hielt.
Johannes Gast
zählt zu den rührigsten
theologischen Publizisten seiner
Zeit, auch seine "Tagebücher"
und "Tischgespräche"
stellen eine wichtige Quelle
zur Geschichte Basels und der
Region dar.
In den "Tischgesprächen"
finden sich zudem die frühesten
literarischen Überlieferungen
zu Dr. Johann Faust: Er speist
mit ihm im "obern Kollegium"
zu Basel. Faust, begleitet von
seinem "Zauberhund",
tischt dabei "seltene Vögel"
auf, beide Schilderungen gehen
später in die Faust-Literatur
bis hin zu Goethes Klassiker
ein.
Zu Gasts Freunden
und Briefpartnern zählen
unter anderem die Reformatoren
und Humanisten Oswald Geisshüsler
("Myconius"), Heinrich
Bullinger und Martin Bucer,
dem er übrigens 1545 in
Basel - wenn auch vergeblich
- Asyl und Wohnung anbietet.
Auch
mit Konrad Haas, dem aus Breisach
wegen seiner lutherischen Predigten
geflohenen Pfarrer in Mühlhausen,
hat er Kontakt, wie er übrigens
auch zeit seines Lebens die
Verbindung zu seiner geliebten
Heimatstadt Breisach, deren
Bürger er auch in Basel
bleibt, aufrechterhält.
Johannes
Gast stirbt am 26. Juli 1552
in Basel an der Pest, mit der
er sich erst 4 Tage zuvor infiziert
hatte.
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Glossar
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Nigromant
= Schwarzkünstler Chiromant
= Wahrsager aus der Hand Pyromant
= Alchimist der Elemente Feuer = Hydromant
= Alchimist der Elemente Wasser Aeromant
= Alchimist der Elemente Luft
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| Inhalt
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Alchemie
als Volkommenheits-Utopie
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Die
Vollkommenheit des Menschen und der Welt als mittelalterliche
Utopie
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- Alchemie
als Verbindung von Magie und Astrologie basiert auf der
Wirkung der
Planeten und den ihnen zugeordneten irdischen Elementen.
- Die
Erde als Mittelpunkt der Welt ist unvolkommen und wird
von den Planeten beeinflusst.
- Alles Natürliche strebt nach einer vollkommenen Form.
- Das Endziel der Metalle in der Natur ist die
Transmutation zu Gold.
- Die unedlen Metalle sind auf dem Weg dahin
stehengeblieben.
- Durch ein universelles Mittel, wie den "Stein der Weisen", kann dieser
unterbrochene Wachstumsprozess vollendet werden.
- Alles unedle Metall wird in edles
Gold
verwandelt.
- Das Elixier der Jugend macht das Leben in seiner Unendlichkeit
vollkommen.
- Durch die Schaffung
des Hommunculus kann auch der Mensch vollkommen werden.
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| Inhalt
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Literatur
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Leif
Geiges
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Faust's
Tod in Staufen - Sage, Dokumente Kehrer
Verlag, Freiburg im Breisgau
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Jost Weyer
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Graf Wolfgang II. von Hohenlohe und die Alchemie. Alchemistische
Studien in Schloss Weikersheim 1587-1610
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| Inhalt
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Alchemie
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